Gallery of West Bohemia in Pilsen
Die Sammlung tschechischer moderner Kunst der Zwischenkriegszeit in der Galerie Westböhmens in Pilsen präsentiert ein breites Spektrum künstlerischer Strömungen der Jahre 1918 bis 1938 – von der frühen Moderne vor dem Ersten Weltkrieg über Expressionismus und Poetismus bis hin zu avantgardistischen Experimenten und dem Surrealismus. Besondere Aufmerksamkeit gilt zudem der sozialen Kunst sowie der sogenannten Neuen Sachlichkeit.
Die Sammlung, die vor allem in den 1960er- und 1970er-Jahren vom ersten Direktor der Galerie, Oldřich Kuba, aufgebaut wurde und seither kontinuierlich erweitert wird, umfasst Werke bedeutender Künstlerpersönlichkeiten wie Josef Šíma, Jindřich Štyrský, Toyen, František Muzika, Jan Zrzavý, Václav Špála, Emil Filla, Josef Čapek, Bohumil Kubišta, František Tichý, Otakar Coubine, Antonín Procházka und vielen weiteren.
Die bevorstehende Publikation bietet reichhaltiges Bildmaterial in Form von Reproduktionen sämtlicher enthaltener Werke. Ergänzt werden diese durch erläuternde Texte, die die Künstlerinnen und Künstler vorstellen, Entstehung und Inhalt der Werke erklären und deren Bedeutung im größeren kulturellen und historischen Zusammenhang einordnen.